Kind Freund K.

Das Kind, (der Freund) und der K.

Moralische Stakkatomelodie im Alltagstrott

002170_2003-06-03_fognin_junge_ Die Mutter will das ihr Kind glücklich ist. Die Mutter will das ihr Kind seinen Weg macht. Die Mutter will das nichts Böses an das Kind herankommt. Die Mutter möchte das Kind beschützen. Die Mutter macht sich Gedanken was schlimm für das Kind ist. Die Mutter findet Alkohol (den sie selbst vorsichtig trinkt), Drogen (dazu zählt sie Cannabis, auch wenn sie nicht so genau weiss, was das wirklich ist) und schlechte Menschen, schlimm für das Kind. Die Mutter meint, das Kind soll sich auf die Schule konzentrieren, fleissig und freundlich sein, damit es das Kind leichter im Leben hat. Die Mutter hofft, dass das Kind studieren wird, eine Familie gründen und einen tollen Beruf mit einem grossen Einkommen hat. Die Mutter findet Leute die sie nicht versteht schlecht. Die Mutter möchte Enkelkinder haben. Das hat aber noch Zeit, meint die Mutter. Die Mutter macht sich viel Sorgen um das Kind.

„Das Kind ist gut,“

denkt die Mutter,

„aber es steht unter schlechten Einfluss“.

Die Mutter verbietet dem Kind alles was sie nicht gut findet. Die Mutter will das Beste für das Kind. Die Mutter ist einsam. Die Mutter glaubt dass das Kind ihr Kind ist. Damit das Kind das macht, was die Mutter als gut empfindet, droht sie dem Kind. Die Mutter liebt das Kind. Die Mutter sagt:

„Hüte dich vor älteren Männern, das können Kinderschänder sein“.

Die Mutter möchte eine heile Welt haben. Die Mutter ist entsetzt, das das Kind ihr nicht immer die Wahrheit sagt. Die Mutter schimpft mit dem Kind. Die Mutter weiss, dass das Kind lügt. Das Kind soll nicht lügen, sagt die Mutter. Die Mutter glaubt, dass sie nicht lügt. Die Mutter wünscht dass das Kind eine liebevolle Freundin hat. Die Mutter vergleicht das Kind mit anderen Kindern, aber sie kennt nicht so viele andere Kinder. Die Mutter findet, das der Freund von dem Kind einen schlechten Einfluss auf das Kind hat. Die Mutter findet, dass der Freund von dem Kind einen unmoralischen Lebenswandel führt. Die Mutter will nicht, das das Kind den Freund liebt.

„Das Kind braucht solche Freunde nicht“

sagt die Mutter. Die Mutter vergleicht das Kind mit dem grossen Brüdern von dem Kind. Das Kind ist nicht so wie es sein sollte, meint die Mutter. Die Mutter ist beunruhigt. Die Mutter findet das die Familie sehr wichtig ist im Leben. Die Mutter verbietet. Die Mutter glaubt, das sie, wenn sie das Kind bestraft, dem Kind hilft. Die Mutter denk

„es ist wichtig einen guten Beruf zu haben, viel Geld zu verdienen und Erfolg zu haben“.

Die Mutter sagt:

„Ich bin die Mutter, ich weiss was gut ist“.

cf_2005-09-22_fognin_unicefkids_04005 Die Mutter droht. Die Mutter spricht mit ihren Freunden über das Kind und ihrer Freunde finden das auch. Die Mutter sagt dem das dem Kind. Die Mutter sagt dem Kind, dass das Kind in ein Heim muss, wenn es nicht…. Die Mutter sagt dem Kind, dass es in ihr Heimatland muss, zu seinem Vater, wenn das Kind nicht… Die Mutter sagt, das Kind macht ihr graue Haare. Die Mutter fragt sich, womit sie „das“ verdient hat. „Das“ ist das Kind. Manchmal weint die Mutter. Die Mutter will, dass das Kind das Kind ist.

Das Kind sitz in seinem Zimmer. Das Kind schreibt. Das Kind ist traurig. Das Kind hat nichts zu essen bekommen, weil das Kind wieder etwas falsch gemacht hat. Das Kind darf nicht raus. Das Kind hat Sehnsucht nach seinem Freund. Das Kind schreibt Geschichten. Das Kind schreibt im Internet Wechselgespräche mit anderen. Das Kind hat nichts zu kiffen. Das Kind möchte es schön haben. Das Kind möchte reden. Das Kind möchte feiern. Das Kind raucht. Das Kind zieht sich seltsam an. Das Kind nimmt Drogen. Das Kind schreibt selten schlechte Noten. Das Kind such nach Worten für ein neues Leben. Das Kind kommt Abends nicht rechtzeitig nach Hause. Das Kind hat Freunde, die älter sind als das Kind. Diese Freunde wirken ungepflegt wird dem Kind gesagt. Das Kind möchte geliebt werden. Das Kind will gute Musik hören, mit anderen zusammen. Das Kind hat seiner Mutter Geschichten erzählt, um bei seinen Freunden zu sein. Das Kind wurde dafür angeschrieen. Das Kind hat Hausarrest. Das Kind weiss, das man kein Vertrauen in ihn haben kann. Das Kind ist 15 Jahre alt. Das Kind macht sich Gedanken. Das Kind denkt über die Welt. Das Kind denkt über das Kind. Das Kind denkt über die Mutter. Das Kind denkt sehnsuchtvoll an den Freund, den es nicht mehr sehen darf. Das Kind ist einsam.

„Dein Freund hat ein Drogenproblem“

wurde dem Kind gesagt.

„Dein Freund hat einen schlechten Einfluss auf Dich“

„Dein Freund arbeitet nicht ernsthaft“

2831972317_d738322456_m Das sind Sätze, denkt das Kind, schmerzhafte Sätze. Das Kind denkt über Vertrauen. Das Kind fühlt sich eingemauert. Das Kind hat das Vertrauen der Mutter oft missbraucht, denkt das Kind. Das Kind träumt sich in eine andere Welt. Das Kind will, dass wenn die Welt verbessert wird, dazu abgeholt werden. Das Kind weiss das es nicht anders ist als andere Kinder. Das Kind weiss, das es kein Kind mehr ist. Das Kind ist das Kind. Das Kind weiss, das sein älterer Bruder genau wie er war. Das Kind weiss, das es mit seinen Freund richtig gut reden konnte. Das Kind weiss, das sein Freund und er gute Ideen zusammen hatten. Das Kind vermisst seinen Freund, der weit in eine andere Stadt gezogen ist. Das Kind darf mit seiner Mutter nicht über seinen Freund sprechen. Der Freund des Kindes hatte keine Hemmungen. Das Kind unterhält sich am Computer mit dem Kinderschänder. Der Freund des Kindes hat keine Hemmungen, aber er ist nicht da. Das Kind fand es gut zusammen die Dinge anders anzusehen und zu verstehen wie sie richtig wären. Das Kind misstraut dem Kinderschänder etwas. Das Kind versteht nicht, wieso seine Mutter nicht sieht was wichtig für das Kind ist

„Sie verdrängt.“

sagt das Kind. Das Kind schreibt sehr kluge Sätze und wundert sich darüber. Das Kind will eine andere Welt. Das Kind möchte seinen Freund besuchen.

„Dann muss ich abhauen“

weiss das Kind. Wenn das Kind abhaut, dann kann es nicht mehr zu Schule, denkt das Kind. Dann kann das Kind nicht Schriftsteller werden. Das Kind beginnt dem Kinderschänder zu vertrauen, weil er der Freund von dem Freund ist.

„Was ist mit der Behandlung beim Kieferorthopäden“

fragt sich das Kind

„wenn ich abhaue?“.

cf_unicefkids_03947 Das Kind hört dem Kinderschänder zu. Das Kind denkt, wenn es seine Mutter sagt, das es zu seinem Freund möchte, würde diese durchdrehen. Dann muss das Kind in das Land seiner Mutter, zu seinem Vater. Das Kind kennt das Land kaum, die Sprache wenig. Das Kind will weiter zu der Schule gehen, lernen. Das Kind getraut sich nicht abzuhauen. Das Kind ist in der Stadt zu Hause. Das Kind möchte nicht weg. Das Kind hat Angst. Das Kind hält es nicht mehr aus. Das Kind möchte weg von zu Hause. Das Kind schreibt weiter, die dunklen Augen leuchten. Das Kind weint still. Es gibt kein Kind mehr.

Der Kinderschänder ist älter. Der Kinderschänder will die Seelen der Kinder vergiften. Der Kinderschänder ist ein Freund von dem Freund von dem Kind. Der Kinderschänder will die Welt verändern. Der Kinderschänder liebt den Freund von dem Kind, der viel jünger als er ist. Der Kinderschänder ist einsam. Der Kinderschänder hat keine Hemmungen. Der Kinderschänder interessiert sich für Menschen. Der Kinderschänder arbeitet nicht wirklich und nimmt Drogen. Der Kinderschänder liebt Menschen die Anders sind. Der Kinderschänder ist arrogant. Der Kinderschänder meint dass alles was nicht neu gedacht ist, nicht existiert. Der Kinderschänder will das die Anderen die Welt neu aufbauen. Der Kinderschänder will kein Geld verdienen um zu leben, sondern umgekehrt. Der Kinderschänder spricht mit dem Freund über das Kind. Der Kinderschänder merkt, das der Freund die Welt neu aufbaut. Der Kinderschänder sucht Kontakt zu dem Kind. Der Kinderschänder meint, dass das Kind ein Anderer ist. Der Kinderschänder meint, das der Freund von dem Kind weiser ist als er. Der Kinderschänder findet es wichtig das die Anderen sich kennen. Der Kinderschänder meint, das die Menschen ohne Hemmungen sein müssen. Der Kinderschänder mag sich nicht. Der Kinderschänder findet die Welt der Mutter nicht wichtig. Der Kinderschänder liebt die Sätze des Kindes. Der Kinderschänder sagt dem Kind:

„Was du schreibst ist gut!“

Der Kinderschänder glaubt, das der Weg zum Glück durch das Grauen führt. Der Kinderschänder findet, dass jeder Tag der Wichtigste in seinem Leben sein müsste. Der Kinderschänder glaubt, dass es zu viele egale Menschen gibt. Der Kinderschänder meint, das Lieben dürfen nichts mit geliebt zu werden zu tun hat. Der Kinderschänder leidet an seinen Erkenntnissen. Der Kindschänder tut so, als ob er die Welt versteht. Der Kinderschänder sagt:

„Kunst ist eine Waffe!“.

Der Kinderschänder sagt dem Kind, es soll abhauen. Der Kinderschänder sagt:

„Du bist kein Kind“.

Der Kinderschänder meint, das es verboten ist, anderen zu sagen, was sie tun sollen. Der Kinderschänder möchte, das alle Werte zerstört werden. Der Kinderschänder ist unmoralisch. Der Kinderschänder versucht grosszügig zu sein. Der Kinderschänder kennt das Kind nicht. Der Kinderschänder ist Moralist. Der Kinderschänder unterhält sich nächtelang mit dem Kind. Der Kinderschänder sieht sich in anderen Menschen. Niemand kennt den Kinderschänder. Der Kinderschänder will das Kind töten.

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