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logo_-onart-stipendium_gross-728506 Groß war meine Kariere als Maler und Zeichner nicht, die ich als einer der fognins absolvierte und auch von Nitram sind mir nur wenige Zeilen bekannt, die er mit dem neunen signet versehen hatte. Bald verschwand mir der Bruder aus den Augen, ich ging in die Schweiz, um prosaisch unter bürgerlichen Namen als Techniker mein Brot zu verdienen. Aber im leichten Reisegepäck nahm ich meinen Anteil an der Beute der geschwätzigen Nacht mit. Von Nitram und auch von Martin, so man zwischen den beiden weiterhin unterscheiden mag, hörte ich niemals wieder.


Der fognin schlummerte stets in meiner Nähe, und manchmal nur, zierte der Name einen besonders gelungenen Brief oder hielt Hof bei einem Projekt, das nicht in den Alltag des Technikers passte. Recht bald, gewissermassen mit dem Verblassen von Martin-Nitrams Präsens, entfleuchte auch der etwas peinliche Vorname und fognin wurde ein Solitär ohne Geschwister und ohne einschränkende Benennung. fognin, inzwischen fest mit mir verbunden, machte Notensatz, erstellte eigenwillig gestaltete Internetseiten und auch unter kleinen Geschichten und frühen Reportagen kann ich in meinen Unterlagen diesen Namenszug wieder finden.

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